Was kostet eine Website in der Schweiz?
Die Spanne reicht von dreihundert bis achtzigtausend Franken, und kaum jemand erklärt, warum. Hier sind die Zahlen und die Gründe dahinter.
Die Spannen
Eine Landingpage liegt bei 2500 bis 5000 Franken. Eine KMU-Website mit fünf bis zehn Seiten bei 5000 bis 15'000. Ein Auftritt mit eigenem Design, mehreren Sprachen und Anspruch bei 15'000 bis 30'000. Darüber beginnt der Bereich, in dem Plattformen, Shops und Anbindungen an bestehende Systeme gebaut werden. Schweizer Agenturen rechnen dabei mit Stundensätzen zwischen 120 und 250 Franken.
Was den Preis wirklich treibt
Nicht die Anzahl Seiten, sondern vier Dinge: ob das Design eigens gezeichnet oder eine Vorlage befüllt wird, wie viele Sprachen es gibt, welche Systeme angebunden werden, und wer die Inhalte schreibt. Jede zusätzliche Sprache kostet in der Praxis vierzig bis sechzig Prozent Aufpreis, weil Navigation, Adressen und Pflege mitwachsen, nicht nur die Übersetzung.
Der Posten, der am häufigsten fehlt
Inhalte. Wer Texte und Bilder selbst liefern will, unterschätzt fast immer, wie lange das dauert. Fehlender Inhalt ist der häufigste Grund, warum ein Launch um Wochen rutscht. Fragen Sie in jeder Offerte nach, wer die Texte schreibt und was passiert, wenn sie nicht rechtzeitig da sind.
Warum kaum jemand Preise nennt
Weil ein Listenpreis für das einfache Projekt zu hoch und für das anspruchsvolle zu tief ist. Das stimmt, solange eine Agentur alles von Grund auf baut. Wer stattdessen immer dieselbe Grundlage verwendet und nur die Inhalte unterscheidet, kann einen Preis hinschreiben. Deshalb steht unserer auf der Seite.
Die laufenden Kosten
Hosting, Domain, Wartung, Updates. Realistisch sind dreissig bis hundertzwanzig Franken im Monat, je nach Umfang. Achten Sie besonders auf Abo-Modelle, die Erstellung und Betrieb zusammenfassen: prüfen Sie dort, was mit Ihrer Website passiert, wenn Sie kündigen.