Wie schnell muss eine Website sein?
Zwei Zahlen entscheiden, und Sie können beide in zwei Minuten selbst prüfen.
Zweieinhalb Sekunden
So lange darf es höchstens dauern, bis der grösste Inhalt auf dem Bildschirm sichtbar ist, damit Google die Seite als gut einstuft. Der Wert heisst Largest Contentful Paint. Darüber gilt die Seite als verbesserungswürdig, und Ladezeit gehört zu den Signalen, mit denen Google vergleichbare Seiten gegeneinander abwägt.
Dreiundfünfzig Prozent
So viele Besuche auf dem Handy werden abgebrochen, wenn das Laden länger als drei Sekunden dauert. Die Zahl stammt aus Googles eigener Untersuchung. Diese Leute sehen Ihr Angebot nie und tauchen in keiner Statistik als verlorener Kunde auf.
Wo gemessen wird
Nicht auf Ihrem Rechner im Büro am Glasfaseranschluss, sondern auf einem Mittelklasse-Handy im Mobilnetz. Genau dort entscheidet sich, ob jemand wartet. Öffnen Sie Google PageSpeed Insights, geben Sie Ihre Adresse ein und schauen Sie auf die Spalte für Mobilgeräte.
Was eine Seite langsam macht
Fast immer dieselben vier Dinge: unkomprimierte Bilder, Schriften von fremden Servern, Skripte für Statistik und Chat, und ein System, das jede Seite bei jedem Aufruf neu zusammenbaut. Keines davon ist unvermeidlich.
Was ein guter Wert wert ist
Tempo verkauft nichts. Es sorgt dafür, dass die Leute überhaupt ankommen, die sich sonst schon vor dem ersten Satz abwenden. Deshalb steht diese Zahl bei uns nicht als Versprechen oben, sondern als Beleg dort, wo sie hingehört.